Musik, Dichtung und Humanismus

Im voll besetzten Tagungsraum des Humanistischen Zentrums Nürnberg ist der zweite Teil der Veranstaltungsreihe zu Aşık Veysel über die Bühne gegangen.

Der anatolische Humanismus, in dessen langer Tradition der Barde Aşık Veysel steht, sei getragen von der Sehnsucht nach Freiheit und Liebe, erklärte Hüseyin Korer. Er sei dabei nicht zwingend atheistisch, aber stelle doch die Selbstverwirklichung des Menschen ins Zentrum - und sei es auch gegen göttliche Autoritäten. Der Musiker Yusuf Çolak begleitete Korers Ausführungen und spielte an der Saz Lieder von Yunus Emre, Kaygusuz Abdal und eben Aşık Veysel.

Frank Schulze vom HVD Bayern wiederum nahm den so gesponnenen Faden auf und untersuchte gleichermaßen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede des anatolischen und der europäischen Humanismen. Im anschließenden Dialog mit dem Publikum wurde so manche gemeinsame Wurzel der beiden Denktraditionen aufgedeckt, und wenn es sich am Ende der Veranstaltung auf einen Satz zu einigen galt, dann auf Ludwig Feuerbachs berühmten Ausspruch "Tue das Gute um des Menschen willen". Denn der gilt über jede Grenze hinweg.

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