"Exzessiver" Vortrag in Nürnberg und München

Trotz aller zivilisatorischer Fortschritte bleibt der Mensch ein gefährliches Wesen. Wie aber zähmen wir die dunkle Seite des Menschen? Darüber sprach Franz-Josef Wetz am Sonntag in Nürnberg und München.

Einen provokanten Titel hatte der Philosophieprofessor seinem erst im Humanistischen Zentrum Nürnberg, später im Münchner Café Feuerbach zu hörenden Vortrag gegeben: "Wer tanzt, tötet nicht." Wenn wir nur genügend Möglichkeiten für eine "sozialverträgliche Bewirtschaftung des dunklen Begehrens" schafften, so Wetz' Credo, würde die Gesellschaft als Ganze (wahrscheinlich) friedlicher. Der Grund: Wer sich in bestimmten Bahnen dem Exzess hingeben und "die Sau rauslassen" dürfe - ganz gleich ob in Fußballstadion oder Technoclub -, der könnte sein dunkles Begehren bändigen.

Als Allheilmittel verstanden wissen wollte Wetz seinen kurzweilig vorgetragenen Vorschlag derweil nicht. Dass exzessiv lebende und exzessiv genießende Menschen auch zu exzessiver Gewalt möglich sein können, ist, das lehren uns auch historische Beispiele, nicht ausgeschlossen.

Nachzulesen sind Wetz' Thesen in seinem Buch "Exzesse - Wer tanzt, tötet nicht", erschienen im Alibri-Verlag. Außerdem haben wir uns auch in der Augustausgabe des Humanistischen Magazins mit Franz-Josef Wetz über Exzesse und Rausch unterhalten. Die Sendung kann hier nachgehört werden.

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